29 Oktober 2016

Werkstoff "Ton" – langsames Herantasten

Im Sommerurlaub habe ich meine Leidenschaft für Ton wiederentdeckt. Nach einem guten Jahrzehnt hatte ich beim abendlichen Töpferangebot, des Familienhauses im Allgäu, endlich noch einmal diesen wunderbaren Werkstoff zwischen den Fingern. 
Zu Hause angekommen, besorgte ich mir schnellstens 10 kg Ton, mit dem Vorsatz noch einmal ein paar schöne Dinge zu gestalten. Um möglichst einfach wieder einzusteigen wählte ich zu Beginn eine ganz schlichte Methode: Ausstechformen.

So wird es gemacht:
Den Ton gut durchkneten und glatt ausrollen (ca. 0,5-0,6 cm). Besonders einfach ist es, wenn ihr Euch Leisten in der Dicke schneidet, die ihr haben wollt und mit dem Nudelholz rollt (1. Leiste links, Ton in die Mitte, 2. leiste rechts). Die Dicke der Leisten gibt quasi die Dicke des Tons vor, da das Nudelholz über die Leisten gerollt wird.
Anschließend die Motive ausstechen und Löcher für Bänder ausstechen. Hierzu nimmt man z. B. einen Strohhalm. An den Kanten sollte man nun den Ton vorsichtig mit den Fingern glatt streichen. 

Es hat mir so viel Spaß gemacht, mit Ton zu arbeiten, dass noch viele kreative Abende (auch Projekte mit weit höherem Schwierigkeitsgrad) folgten. Zu späteren Ton-Projekten und zur weiteren Verarbeitung (Brennen, Glasur usw.) werdet ihr in Zukunft noch so einiges erfahren...

Weihnachtsanhänger aus Ton von Christian

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